Am Fuß der Schwäbischen Alb, inmitten einer wunderschönen Naturlandschaft liegt Zwiefalten. Diesen friedlichen Platz, wo zwei kleine Flüsse sich zur Zwiefalter Aach vereinen, wählten einst die Mönche des Benediktinerordens als Sitz für ihre Abtei. Hier bauten sie nicht nur eine der schönsten Klosteranlagen weit und breit, sie begründeten auch die jahrhundertealte Zwiefalter Kunst des Bierbrauens.

Seit 1521 braut man in Zwiefalten ein ganz besonderes Bier:

Zwiefalter Klosterbräu.

Heute genau wie damals nach dem überlieferten Erbe der Benediktiner und mit den guten Gaben der heimischen Natur: kristallklares Wasser aus dem Klosterbrunnen, selektierte Braugerste von den Feldern der Schwäbischen Alb und bester Tettnanger Hopfen. Durch traditionelles Brauhandwerk, die sorgfältig komponierte Mischung aromatischer Braumalze und viel Zeit zum Reifen werden aus wertvollen Rohstoffen Biere mit besonderem Charakter und Geschmack.

Die traditionsreiche Familienbrauerei steht für feine Bierspezialitäten, wie man sie in unserer modernen Zeit nur noch selten findet. Sie sind nur im begrenzten Umkreis erhältlich und ein echtes Stück schwäbische Braukultur.

Zwiefalter Klosterbräu – denn Gutes bleibt!

Flüssiges bricht das Fasten nicht:
Mönche beim Bier.
1089 1521
Stolzes Territorium:
Zwiefalter Vorst, Anno 1588
1724
Beda Sommerberger, Zwiefalter Abt von
1715 bis 1725, Erbauer des neuen Bräuhauses.
Daneben das Wappen des Klosters Zwiefalten.
1803
Zeitgenössisches Gemälde der Zwiefalter
Klosteranlage im Jahre 1826
1827
Historische Ansicht:
Das Bräuhaus im Jahre 1840
1897
Beginn der Flaschenabfüllung 1960, Reklameschild "Trink bis ins Alter Zwiefalter"
1975 Heute
Das historische Zwiefalter Bräuhaus ist heute Heimat unserer Klosterbräu-Gaststätte.
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Ein halbes Jahrtausend Zwiefalter Brautradition

Im Jahre 1089 gründeten die Grafen Kuno und Liutold von Achalm die Abtei zu Zwiefalten. Das Benediktinerkloster entwickelte sich zum kulturellen und religiösen Mittelpunkt der Region, auch Hildegard von Bingen war 1170 zu Gast.

Die Benediktiner gehörten zu den größten Experten in Sachen Gerstensaft. Die Verfeinerung des Biergeschmacks war ihnen wichtig, da sie damit die harten Einschränkungen der Fastenzeit umgehen konnten: „Was flüssig ist, bricht das Fasten nicht“, so lautete die Regel.

1521 wurde die klostereigene Brauerei erstmals urkundlich erwähnt. Das köstliche Zwiefalter Bier war bald über die Klostermauern hinaus bekannt und die Mönche brauten nicht mehr nur für den Eigenbedarf: Reisende aus nah und fern kehrten gerne auf ein frisches Klosterbier in Zwiefalten ein.

1724 verfügte Abt Beda Sommerberger, dass die Klosterbrauerei ein eigenes Brauhaus erhalten sollte. Es wurde an der Stelle errichtet, an der es sich bis zum heutigen Tage noch befindet – direkt an der historischen Verbindungsstraße zwischen Neckartal und Bodensee, mit Blick aufs Münster.

1803 wurde die Abtei im Zuge der Säkularisation aufgelöst und die Mönche vertrieben. Doch die Zwiefalter Braukunst lebte weiter. Sie wurde auch unter dem Königreich Württemberg fortgeführt bis die Klosterbrauerei dann 1827 durch den Verkauf in private Hände überging.

Als familiengeführte Privatbrauerei steht Zwiefalter Klosterbräu auch heute, fast 500 Jahre nach der Gründung, für Bierspezialitäten in bester klösterlicher Tradition. Heimische Rohstoffe, ehrliches Brauhandwerk und viel Zeit zum Reifen machen jedes Zwiefalter Klosterbier aus – damals wie heute!